Viele Jahre lang war mein Leben vom Zeitplan der Pflegekräfte bestimmt. Meine Beine sind so geschwollen, dass der Umfang meiner Knie 92 Zentimeter beträgt und ich meine Beine nicht selbst zurück ins Bett heben kann.
Bevor ich einen RotoBed® genehmigt bekam, kam bis zu sechs Mal täglich eine ambulante Pflegekraft zu mir nach Hause. Ihr Zeitplan gab ihnen vor, dass sie mir um 12:30 Uhr ins Bett halfen, was bedeutete, dass ich mein Mittagessen vorher beendet haben musste.
Abends wurde ich zwischen 21:30 Uhr und 22:30 Uhr ins Bett gebracht – abhängig davon, was im Stadtbezirk anstand. Es war frustrierend nicht alleine ins Bett gehen zu können, wann ich wollte und noch schlimmer, wenn ich Gäste hatte. Sie mussten immer gehen bevor die Helfer kamen, ganz egal, ob wir gerade eine schöne Zeit hatten oder ich beim Kartenspiel ein gutes Blatt hatte. Wenn ich nachts mal auf die Toilette musste, saß ich oft da und wartete auf die Pfleger, damit sie mich zurück ins Bett brachten. Das Ergebnis war eine wirklich schlechte Schlafqualität.
Als ich den RotoBed® bekam, konnte ich plötzlich ohne Hilfe ins Bett gehen. Ich hörte mit meinem täglichen Nickerchen auf, weil ich nachts viel besser schlief, und die ambulante Pflege kommt nur noch zweimal am Tag. Ich esse jetzt, wenn ich Hunger habe und nicht, weil die Pfleger bald kommen.
Das Roto Bett hat mir eine großartige Lebensqualität verschafft. Ich selbst habe die Kontrolle über mein Leben, und nicht der Zeitplan der Pflegekräfte oder der Gemeinde. Und wenn ich mal nachrechne, was dieses Bett der Gemeinde an Pflegeaufwand spart, schätze ich, dass alle zufrieden sind.
Das Lymphsystem ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems des Körpers.
Es ist ein Netzwerk aus Lymphknoten, Kanälen bzw. Gefäßen und Organen, die zusammenarbeiten, um klare Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe aufzunehmen und sie in den Blutkreislauf zurückzuführen. Während die Lymphflüssigkeit im Körper zirkuliert, transportiert sie weiße Blutkörperchen, die dem Körper helfen, Infektionen zu bekämpfen.
Wenn das Lymphsystem geschädigt ist, kann die Lymphflüssigkeit nicht ausreichend abtransportiert werden, und es kommt zu Schwellungen – dies nennt man Lymphödem. Es wird zwischen primärem und sekundärem Lymphödem unterschieden:
Tritt aufgrund von Fehlbildungen oder unzureichender Entwicklung des Lymphsystems auf. Die Schwellung zeigt sich meist in der Jugend oder im Alter von 30–40 Jahren. In seltenen Fällen ist ein primäres Lymphödem bereits bei der Geburt vorhanden.
Entsteht, wenn das Lymphsystem geschädigt ist – zum Beispiel nach einer Operation und/oder Strahlentherapie. Dies kann etwa im Arm nach einer Brustkrebsoperation auftreten, bei der Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt wurden, oder im Bein nach einer Operation im Beckenbereich, bei der Lymphknoten in der Leiste entfernt wurden.
In der westlichen Welt treten die meisten Fälle von sekundärem Lymphödem als Spätfolge einer Krebsbehandlung auf. Die Schwellung kann unmittelbar nach der Behandlung oder auch erst viele Jahre später auftreten.
Die ersten Anzeichen eines Lymphödems können Schwellung, Schweregefühl, Spannungsgefühl, Unbehagen, Kribbeln, Schmerzen oder Steifheit im betroffenen Körperteil sein. Anfangs geht die Schwellung über Nacht zurück, doch ohne Behandlung wird sie dauerhaft.
Ein Lymphödem ist nicht gefährlich, kann aber erhebliche Beschwerden verursachen, wenn es unbehandelt bleibt. Nach chirurgischen Eingriffen oder Chemotherapie kann vorübergehend eine Schwellung auftreten, die jedoch nicht zwangsläufig ein Lymphödem darstellt.
Kompression ist die wirksamste Behandlungsmethode bei Lymphödemen. Ziel der Therapie ist es, die Schwellung und damit das Unbehagen durch Kompressionsverbände zu verringern. Auch Massage, Hautpflege und Bewegung gehören zur Behandlung.
(Quellen: www.cancer.org, www.medicalnewstoday.com)